Dienstag, 18. November 2008

Sammlung: WER schnüffelt WO und WIE?

Zum einen vergisst man gerne Schweinereien, ob grundsätzlich oder weil die Aufmerksamkeit grade auf eine andere Sache gerichtet ist. Zum anderen soll die Sammlung den Blick bewahren oder schärfen, für die Tiefe und den Umfang der Überwachung und Kontrolle. Auch wenn wohlmöglich das eine oder andere Problem vielleicht inzwischen abgestellt wurde, so kann doch das Wissen darüber eine Ahnung vermitteln, was noch vorbereitet wird oder mitlerweile längst Praxis ist und wohin die Reise geht.

Daten-ICH
Die privaten und staatlichen Datenbanken beherbergen die Schatten-Ichs nahezu eines jeden Bürgers und Verbrauchers. Diese Datenprofile oder Phantom-Ichs überschatten unser wirkliches Selbst, und dies hat beträchtliche Auswirkungen. "Einem jedem von uns folgt ein unsichtbares Profil, das behauptet, das eigentliche Ich zu sein." Leute, die sich gegen eine negative Einschätzung ihrer Kreditwürdigkeit wehrten, mussten feststellen, es ist schier unmöglich, selbst einfache Fälle einer simplen Verwechslung richtigzustellen. So wie die staatlichen Sicherheitswächter seit jeher behaupten, jeder Zweifel müsse zugunsten des Staates ausgeräumt werden, so bedeutet das machtvolle Motiv einer Risikovermeidung auf Seiten des Kapitals, dass im Zweifelsfall immer zugunsten des Unternehmens zu entscheiden ist. Firmen ist es gleichgültig, ob sie Fehler machen oder sich Einzelpersonen gegenüber ungerecht verhalten (ausser in den wenigen Fällen, die genügend Aufsehen erregen, um ihrem Ansehen in der Öffentlichkeit zu schaden), denn es lohnt sich nicht, auf derlei Möglichkeiten zu achten. .../.../... Das Ergebnis ist eine Art gesellschaftlicher Auslese: Bestimmte Menschen werden von der uneingeschränkten Nutzung ihrer bürgerlichen Rechte ausgeschlossen, nicht im Rahmen des Staates, sondern in der bürgerlichen Gesellschaft. Quelle: Ein Buch dessen Titel und Autor mir leider abhanden gekommen sind

Wenn von Daten-Schatten gesprochen wird, der allen Bürgern folge, so ist das eigentlich nicht mehr zeitgemäss. Früher waren Daten lediglich Ergänzungen zu einer realen Person. Diese Daten wurden dann aufgerufen oder angefordert, wennn staatliche oder andere Stellen mit einer realen Person zu tun hatten.
Heute sind die Datensätze so umfassend, vielfältig und mit Ton oder Video-Dokumenten scheinbar so lebendig und aussagestark, dass sie vor und anstatt der realen Person gesichtet und beurteilt werden. Die reale Person wird dann oft nur anhand ihrer Daten be- und verurteilt. Der Daten-SCHATTEN ist zur allzeit verfügbaren, eigentlichen Person geworden, über die entschieden wird. Daten-Ich und reales Ich konkurrieren quasi um die Aufmerksamkeit bei "denen da Oben" / den Überwachern. Die Folgen der Entscheidungen muss allerdings dann allein die reale Person tragen.

Die Saubermacher
3sat-Wissenschaftsdokumentation "hitec: Die Saubermacher. Reinigen als Wissenschaft": Man kann inzwischen sogar das Gedruckte von einer Zeitung herunterblasen, ohne dass dabei das Papier Schaden nimmt.
Das erscheint ideal auch für Geheimdienste: Dokumente und Briefe vom Text oder von Teilen davon reinigen, dabei die Unterschrift/en erhalten und darüber einen Wunschtext drucken.

Geheime Informationen in Laserdrucker-Ausdrucken

FernÜberwachung von Personen und Verhaltensweisen mittels bekannter oder geheimer Funk-Chips

Abhören von Notebooks (und externen Modems?) via eingebautem Mikrofon, durch Geheimdienst

Geheime Video-Überwachung deutscher Bahnhöfe und zentrale Erfassung in der Reichstagshauptstadt

Dazu passt, dass die Zentralen des Auslands- und des InlandsGeheimdienstes, der Bundespolizei und des Bundeskriminalamtes schon in Berlin sind oder nach dort zusammengezogen werden.

Geheimer Datenaustausch und konspirative Absprachen unter Ärzten, zum Nachteil von Patienten


Geheimdienste ausser Kontrolle - jeder kann Opfer seelischer Zersetzungsversuche werden

Jeder fünfte Deutsche ein Geheimdienstler
Laut Überzeugung eines Offiziers des ehemaligen russischen Geheimdienst KGB hat während des sog. Kalten Krieges etwa jeder fünfte Bürger in West- und Ostdeutschland mit einem Geheimdienst zusammengearbeitet - freiwillig oder unfreiwillig (Quelle: DokuFilm: KGB im Westen)
Das scheint auch nach Ende des Ost-West-Konflikts nicht weniger geworden zu sein. 20% von 80 Mio Einwohnern sind sage und schreibe 16 Millionen Geheimdienstleute. Die geäusserte Überzeugung des Ex-KGBlers ist nicht nur graue Theorie, sondern deckt sich mit meiner eigenen empirischen Wahrnehmung, als Zielobjekt umfassender Beobachtung, dass enorm viele Menschen im Umfeld aktiver Teil des Überwachungssystems sind. Denn anders als der Ostblock hat der Westen mit seinem Geld das überzeugendste Argument auf seiner Seite, um Menschen für sich zu gewinnen.

Überwachte Radiohörer
Neulich wurde im sonntäglichen TV-Computermagazin von ZDF/3sat als Alternative zum üblich trostlosen UKW-Dudelfunk das Radio per Internet unkritisch gepriesen. Es gibt ja sogar Radiogeräte die direkt mit dem Internet verbunden sind, also ohne PC auskommen. Bei grosser Radiovielfalt im Internet sicher eine unterhaltsame Sache. Allerdings bedeutet Radio per Internet auch Schluss mit der Anonymität des Radiohörens. Diese Tatsache wurde in der Sendung jedoch verschwiegen, obwohl es eine gesetzliche Pflicht gibt, den Konsum von Radio und TV wenn irgend möglich anonym zu ermöglichen. Jeder kann für sich selbst all das ja für übertrieben oder sonstwas halten, zumindest sollte er aber Bescheid wissen, dass er als Radiohörer per Internet quasi eine direkte Verbindung mit dem Radiosender eingeht und genau protokolliert werden kann, welche Sendung er wann hört - und vielleicht auch in welcher Lautstärke, und daraus persönliche Vorlieben ableiten. Das hat was von Krankenhausradio oder Rundfunk im Altenheim, oder moderner Volksempfänger. Womöglich wird auch der Lautsprecher des Radios als Mikrofon missbraucht - um nur eine Möglichkeit zu nennen.
In Zeiten totaler Überwachung die Frage des Datenschutzes zu unterschlagen ist von angeblich seriösen Journalisten eigentlich ein Offenbarungseid.

Gedanken lesen im Spiegel
Genauer die aktuellen Artikel über Gedankenlesen bei SpOn. Dort wird grade wieder versucht, den Glauben zu zerstreuen, das schon heute Gedankenlesen praktiziert wird.
Allerdings lässt man sich tatsachentechnisch eine kleine Hintertür offen. Es wird nämlich verneint, dass man mit technischem Gerät die Gedanken einer fremden Person, die frei denkt, so aus dem Stehgreif lesen oder hören kann. Allerdings gibt sich diese Behauptung nicht mit der praktischen Wirklichkeit die Hand. Die Sache sieht nämlich völlig anders aus, je mehr biologische Details man über die Zielperson gewinnen kann - jede biologische Information quasi eine Art Rosetta-Stone zur Dechiffrierung fremder Hirnimpulse. Kann man eine Person beispielsweise aus der Nachbarwohnung rund um die Uhr beobachten, mitlesen was sie am PC schreibt und gleichzeitig ihre Hirnströme aus der Ferne erfassen (was offenbar technisch möglich ist und praktiziert wird), hat man alles um (ehemals) fremde Gedanken des Nachbarn zu lesen oder zu hören - auch gegen den Willen des Betroffenen - und das wird praktiziert. Mit solcher Ausbeutung machen Leute Geld (siehe Machiavelli-Netzwerk / Achse der Bösen)
Eine weitere Tatsache unterschlagen die SpOn-Artikel: man zitiert dort zivile Forscher. Bekanntlich ist der militärische und paramilitärische dem zivilen Sektor Jahre wenn nicht Jahrzehnte voraus, wobei der paramilitärische Sektor ja quasi das Skelett dieser Gesellschaft ist - also im Innersten und allgegenwärtig. Die SpOn-Artikel sind gemessen an der Wirklichkeit also lebensuntüchtig.
Gedankenlesen wird auch vom Bundesministerium gefördert. Das Problem beim technischen Gedankenlesen ist weniger das präzise Erfassen der winzigen elektrischen Ströme, als das Herausfiltern des Relevanten und dessen Interpretation LINK. Aber das betrifft ja nur das spontane Gedankenlesen unbekannter Personen. Menschen die man Wochen oder Monate beobachten und analysieren kann, deren Gedanken sind problemlos dekordierbar. Womit staatliche und andere Stellen bereits exzessiv menschenverachtend Missbrauch treiben (Machiavelli-Netzwerk/Achse der Bösen)! Technik in der Hand von Deutschen ist wie Waffen in der Hand von verwahrlosten Kindern.

Vorratsdatenspeicherung: Wie sieht's damit eigentlich bei der Post aus?
Mag ja sein, dass moderne Menschen kaum noch die normale Post nutzen. Manche Dinge lassen sich aber nunmal nicht auf dem rein elektronischen Wege versenden.
Klar ist wohl, dass die Post, ob Karte, Brief oder Paket, nicht mehr per Hand sortiert wird. Also können Automaten Handschriften lesen. Wenn sie die Adressen lesen, werden sie sicher auch die Absenderdaten lesen (beispielsweise für Nachforschungsaufträge wenn ein Päckchen sein Ziel nicht erreicht). Wenn die Automaten also Anschriften- und Absender-Adressen erfassen, dann sind diese Daten im System gespeichert und können im Prinzip weiterverwendet und ausgewertet werden. Warum erfährt man darüber nichts? Womöglich gibt es schon Soziogramme, welche Stadtteile der einen Stadt mit welchen Stadtteilen anderer Städte am meisten per Post kommunizieren. Ausreisser fallen sofort auf und können genauer unter die Lupe genommen werden. Und man hätte wie auch bei den Telefonverbindungsdaten einen bundes- oder europaweiten Überblick, welcher Bürger wem wann was geschickt hat. Verbindungsdaten und Vorratsdatenspeicherung von denen niemand öffentlich spricht.

Energiesparlampen
erscheinen ideal um dort auch Überwachungselektronik unterzubringen, wie beispielsweise Mikrofon und Minisender.
Würde jemand eine normale Glühlampe zerlegen und im Sockel Elektronikbauteile finden, wäre er zu recht überrascht. Bei einer Energiesparlampe erwartet man hingegen solche Bauteile. Jedoch sieht man ihnen von aussen nicht an, was sie tatsächlich enthalten. Ein ideal erscheinendes Versteck für Überwachungstechnik. Weil Lampen ständig am Stromnetz hängen, bekämen Mikrofon und Sender ganz seriös ihre Energie. Ein kleiner Pufferakku liefert auch tagsüber Strom für Mikrofon und Sender und lädt sich auf, sobald abends das Licht eineschaltet wird. Als Sende-Antenne könnte das Stromnetz dienen. Für Computer gibt es ja bereits kleine Adapter, die das Stromnetz als Netzwerkverbindungstechnik nutzen. Denkbar wären auch kleine Kameras in den Energiesparlampen, aber die wären wohl allzuleicht ausgetrickst, schon mit einem Lampenschirm als Sichtblende.
Die Überwachungstechnik wird wohl nicht schon ab Werk in alle Energiesparlampen eingebaut. Denn wenn das rauskäme, wäre es ein gigantischer Skandal. Vielmehr machen es die Sparlampen der staatlichen Überwachungs-Mafia leicht, sie bei Zielpersonen gegen präparierte Lampen auszutauschen. Nützlich ist in dem Zusammenhang auch die viel längere Lebensdauer der Sparlampen. Dadurch landet die teure Überwachungstechnik nicht schon nach wenigen Monaten im Müll, aber vor allem muss die Überwachungsmafia nicht so oft in die Wohnung der Zielpersonen und dort die Lampen austauschen. Problem ist nur, wenn Zielpersonen keine Sparlampen verwenden. Darum ist das jetzt beschlossene Verbot normaler Glühlampen sicher sehr hilfreich für Polizei und Geheimdienste.
Als ich Mitte der 90er einem Bekannten zu seinem Wohnungseinstand u.a. eine Energiesparlampe schenkte, reagierte der pikiert als hätte ich ihm faules Obst mitgebracht. Vermutlich hat er schon damals so gedacht, wie ich heute.

Stromlinie
Vor etlichen Monaten las ich in einem Buch über den BND, vom Anfang der 90er Jahre, dass der Geheimdienst auch eine Software einsetze, die bei der Analyse täglicher Stromverbrauchsprofile anhand Geräte spezifischer Verbrauchsprofile erstaunlich genau erkennen kann, welche Art von Gerät zu welchem Zeitpunkt an und ausgeschaltet wird. Damit lässt sich berührungslos und aus der Distanz ein ziemlich plastisches Bild des Haushaltslebens erstellen.

Nun sehe ich neulich grade in einer Ratgebersendung einen Stromkunden, der sich ein neuartiges Gerät an seinen Stromzähler hat installieren lassen, das sein Stromverbrauchsverhalten kontinuierlich und exakt erfasst und an seinen Stromlieferer überträgt, damit Stromproduktion, -anlieferung und Abrechnung optimiert werden können. Der junge Mann sass glücklich vor seinem Laptop und strahlte, dass ein Gerät im Keller ihm nach oben ins Erdgeschoss per Funk das genaue Stromverbrauchsprofil seines Haushaltes übermittelt. Gezeigt wurde auch der Umweltminister Gabriel, der erwägt, diese Geräte zum Standard für alle Haushalte zu machen, weil darin enormes Einsparpotential liege.
Demnächst kommt dann wahrscheinlich ein Gerät, dass Zeitpunkt, Dauer und Papierverbrauch der Toilettengänge aufzeichnet und an Wasserwerke, Installateur, Papierfabrik und den zuständigen Proktologen übermittelt, um auch diesen wichtigen Bereich des Lebens zu optimieren. Die Haltung von Nutzvieh und die von Staatsbürgern läuft offenbar nicht parallel, sondern aufeinander zu.

Mit der Wahrheit nicht so genau
nimmt es auch das ZDF Heute-Journal. Statt gar nicht zu informieren, wird desinformiert.

Man berichtet über die ausgeweiteten Befugnisse für das BKA, erwähnt insbesondere die denen (angeblich erst) jetzt erlaubte Video-Überwachung in Privatwohnungen und zeigt dazu eine Minikamera, die jedoch tatsächlich nur eine einfache Bastel-Kamera ist, die man für ein paar Euro im Laden kaufen kann. Der Hamburger Strafverteidiger und Menschenrechtsanwalt Gössner hat schon in den 90er Jahren in einem Buch beschrieben, dass die "Sicherheitsbehörden" Kameras in Stecknadelgrösse einsetzen, die durch Wände getrieben werden. Heute verwendet man vermutlich auch haarfeine Glasfasern, die mit dem blossen Auge nicht mehr zu entdecken sind, sowie die hier schon mehrfach erwähnten Durch-Decken-und-Wände-Guck-Geräte (Nacktscanner). Wenn Journalisten uns in einer Nachrichtensendung dann stattdessen Hobby-Kameramodule zeigen, vom Bastelmarkt um die Ecke, dann ist das unverschämte Desinformation. Das wäre etwa so, als würde man über einen Hai-Angriff berichten und zeigt uns dazu das Bild einer Makrele, oder man meldet eine dringende Rückrufaktion für Autos der Marke U und zeigt uns dazu Bilder von Autos der Marke X. Nicht aus Versehen, sondern immer in voller Absicht.

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Gedanken "lesen" wird praktiziert!
NASA kann Gedanken lesen.
Quelle: Link

Das war schon vor vier Jahren. Mitlerweile ist man offenbar in der Lage, die Gedanken berührungslos aus mehreren Metern Entfernung zu hören und praktiziert es hier im Lande schon länger.
Als vor einigen Monaten auf ARTE eine Reportage über Zukunftstechnologien in ScienceFiction-Filmen im Vergleich zur Wirklichkeit lief, wurde über den Film Minority Report wiederholt betont, dass diese Technologie und ihre Anwendung gar nicht so weit weg ist, wie die meisten denken. Ich weiss zwar nicht wie die meisten denken, aber meiner Wahrnehmung nach sind ähnliche Techniken bereits im Einsatz. Allerdings dienen sie nicht vorrangig der Verhinderung von Verbrechen und werden nicht für mehr Rechtstaatlickeit eingesetzt, sondern in den Händen der Macht- und Technik-Eliten dienen sie der Herrschaftssicherung.

Unter obigem Titel hatte ich schon einige Überlegungen angestellt, wie es dem Staatsappart möglich ist, die Gedanken ausgewählter Zielpersonen zu lesen. Die Überlegungen waren bislang allerdings noch nicht vollständig überzeugend. Womöglich weil ich dabei der Technik-Mensch-Schnittstelle auf Seiten der Überwacher zu wenig Beachtung geschenkt hatte. Also der Frage, wie können die technischen Signale aus dem Umfeld der Zielperson so dechiffriert werden, dass deren Gedanken für die Überwacher lesbar oder hörbar sind. Womöglich bin ich der Lösung nun einen entscheidenden Schritt nächer gekommen: Die Signale müssen nicht in Schrift oder Sprache umgewandelt werden, sondern werden als elektromagnetische Stimulationsimpulse in den Kopf der "Gedankenleser" gebracht, quasi die Umkehrung der EEG-Abnahme bei der Zielperson. Die Reizung äquivalenter Hirnbereiche erzeugt dann im Kopf der Gedankenleser ähnliche Gedanken, wie bei der abgeschöpften Zielperson; insbesondere dann, wenn die Gedankenleser zeitgleich Video- und Ton der Zielperson bekommen Technisch scheint man so weit zu sein, EEG-Impulse auch ohne Elektroden-Helm aus der Distanz aufnehmen zu können. Offenbar schöpft man also von einer Zielperson Videobilder, Raumtöne und die hier bereits erwähnten subvokalen Impulse des Kehlkopfes, sowie EEG-Impulse ab, "füttert" damit ausgewählte Leute, die dann die Gedanken lesen können. Die schonmal erwähnten speziell präparierten Wohnungen, liegen darum wohl auch sehr ruhig, um mögliche Störeinflüsse gering zu halten.
Wofür ist all das brauchbar? Wofür ist eine funktionierende Praxis brauchbar, in speziell präparierten Räumen die Gedanken von Menschen mitlesen oder mithören zu können? Mitzubekommen was ausländische Staatsmänner oder Wissenschaftler im Hotelzimmer denken, was Gefängnisinsassen und was Kriegsgefangene denken. Was die fremde Fussballmannschaft im Trainingslager vorm Finale, der Torwart vorm Elfmeter denkt.

"Einen Trost gibt es für all jene, die ihre geistige Privatsphäre auch künftig wahren wollen. Selbst der modernste Kernspin-Tomograf funktioniert nur, wenn der Untersuchte viele Sekunden lang bewegungslos in der Röhre verharrt.
Wer will, dass seine Gedanken frei bleiben, bewege einfach den Kopf.
"
Quelle: Ein Autor über Hirnforschung und Gedankenlesen im Spiegel vom 31.03.2008

Eins zu eins genommen, wäre dieser Rat natürlich unsinnig. Denn normalerweise sind die Leute freiwillig in solchen Geräten, und wer seinen Kopf freiwillig da hineinsteckt, damit der untersucht werden kann, wird die Untersuchung nicht sabotieren, indem er herumzappelt. Also muss der Autor etwas anderes gemeint haben.
Aber MRT-Geräte sind auch zu riesig, als dass man sie unbemerkt in die Nähe eines ahnungslosen Menschen bekäme, der allein prophylaktisch seinen Kopf ständig bewegt. Bleiben als Scanner-Methoden zur externen Gedanken-Überwachung eigentlich nur noch ein EEG und die oben geschilderte These des Gedanken Hörens, mittels Elektro- oder Laser-Detektion.

Es scheint so, dass man schon Wohnungen technisch so präpariert hat, dass deren Insassen Bewohner komplett abgehört werden, samt dem Fern-Lesen derer Gedanken. Die Privatheiten und Intimitäten werden dem persönlichen Dossier bei Geheimdiensten, Polizeien, Grosskonzernen und dem Medizinwesen hinzugefügt und auch als Nebenerwerb an den Kulturbetrieb verhökert, aus welchem dann ideenlose Literaten, Drehbuchschreiber und hirnverbrannte Regisseure erstaunlich aktuelle Bücher und Filme von überraschender Volksnähe produzieren, und andererseits die informationell abgeschöpften Wohnungsinsassen mit dem kulturell "überhöhten" Feedback ihres eigenen Lebens gesellschaftlich domestiziert werden, was im tagesaktuellen Kulturbetrieb laufend durch Mobbing mittels der abgeschöpften Privatheiten und Intimitäten geschieht. Also die Totalverwurstung wehrloser Menschen durch die Macht-Eliten. Die faschistische deutsche Hölle hat offenbar viele Spielarten.

Die Spitzel sind immer und überall
Bei SpOn war zu lesen, der Auslandsgeheimdienst BND habe in der DDR bis zu 10 000 Spitzel rekrutiert gehabt. Also im Feindesland mit etwa 12 Mio Einwohnern war demnach etwa jeder 1000ste Bürger ein Westspitzel.
Wenn man annimmt, dass ein Geheimdienst eines reichen Landes im eigenen Land weitaus mehr Leute für seine Zwecke gewinnen kann, aus Patriotismus/Nationalismus und mittels viel Geld, dann haben wir hier in West-/Gesamt-Deutschland mit über 80 Mio Einwohnern vermutlich etliche Millionen Leute, die für geheime Dienste hier tätig sind, wenn man bedenkt dass es schon allein Millionen Erwerbslose gibt, von denen wohl viele für ein heimliches Extra-Geld so manche Gefälligkeit bereit sind zu erbringen, zumal wenn die auch noch spannend ist und wichtig erscheint. Vielleicht tritt der Geheimdienst als irgend ein Werbe-Unternehmen oder Meinungsforschungsinstitut an die Leute heran und bittet gegen gutes Geld nur um ein paar Mitteilungen, Benachrichtungen, Beobachtungen, die in der Summe für "Die Firma" sehr wichtig sind, aber für die einzelnen Aktivisten ziemlich belanglos oder sogar spielerisch erscheinen. Beispielsweise, Folge dieser und jener Person und merke dir was sie wann macht, sich anschaut, kauft, mit wem sie spricht, und wie sie auf dich wirkt bzw in welcher Stimmung sie zu sein scheint. Dem einzelnen Aktivisten erscheint das vielleicht spannend, harmlos, spielerisch. Tatsächlich ist es in der Summe die Totalüberwachung einer Person.
Meiner Wahrnehmung nach sind an dem Spitzelsystem hier auch Verkäufer der hiesigen Obdachlosenzeitung und auch Taxifahrer beteiligt. Die Verkäufer haben ihre festen Plätze an strategisch günstigen Stellen mit viel Publikumsverkehr. Sie stehen dort viele Stunden und können ausgiebig beobachten. Manche haben Stöpsel im Ohr, wohl alle ein Handy dabei.
Aus Krimis kennt man das ja: Der Kommissar oder Privatdetektiv quatscht diskret einen Bettler an der Strassenecke an und bekommt ein paar Informationen aus Eigenbeobachtung oder Hinterhofklatsch, dann steckt er dem Informanten etwas Geld zu oder verspricht ihm, bei der nächsten Strassenrazzia ein Auge zuzudrücken.
Dennoch war ich ziemlich erstaunt als ich bemerkte, dass offenbar auch Verkäufer der örtlichen Obdachlosenzeitung zum Spitzelsystem von Polizei oder Geheimdiensten gehören. Im Blatt wird immer wieder betont, die Leute hätten ihre jeweils festen Stehplätze und dürften nur mit einem gültigen Spezialausweis dort stehen. Mehrmals ist es mir nun passiert dass ich einen bestimmten Anbieter Vormittags in der Innenstadt beim Bahnhof mit seinen Heften in der Hand stehen sehe; und wenn ich am selben Tag nachmittags am Rande der Stadt einfkaufen gehe, steht der plötzlich auch dort im Eingangsbereich eines Supemarktes herum. Der Typ hat moderne iPod-Stöpsel im Ohr und macht auch ansonsten einen recht gut versorgten Eindruck.
Taxifahrer sind ständig per Funk erreichbar und die Zentrale weiss immer, wer grade frei ist - also ideal um auch solche Leute für kurze Beobachtungen in der Nähe einzuspannen. Der eine begnügt sich vielleicht mit dem Stolz, heimlicher Teil eines staatlichen Netzwerks zu sein, dem anderen ist vielleicht das Extrageld wichtiger. Die Firma Horch & Guck scheint das florierendste Unternehmen in diesem Lande zu sein. Neulich beim Einkaufen hatte ich so einen Taxi-Heini am Hacken, der mir schon beim Reinkommen in den Markt auffiel. Als ich recht zügig schon an der Kasse war, während er noch Mitten im Markt rumbummelte, bemerkte ich irgendwann zufällig, dass der Typ zur Kasse geschlendert war und mal eben um das Zigarettenautomaten-Eck linste, was ich denn so einkaufe. Das sollte wohl so auffällig sein, damit der falsche Eindruck entsteht, man könne nach den Überwachungsskandalen bei LiDL, PLUS und Co, auf keine Kamerabilder mehr zugreifen, sondern sei wieder auf solche Spitzel angewiesen.


Die BKA Sandmann Armee
Das BKA will angeblich in Wohnungen filmen, bis zu einem Monat lang. Meiner Erfahrung nach werden schon seit langem Leute über Monate und Jahre heimlich in ihren Wohnungen gefilmt und alle privaten Gespräche abghört. Keine Rückzugsbereiche, keinerlei Privat- und Intimsphäre. Das ist möglich weil keine Hardware in der Zielwohnung selbst angebracht werden muss, sondern mit Technologien und Geräten, die von ausserhalb eingesetzt werden und darum in der Zielwohnung praktisch keine Spuren hinterlassen, also nicht entdeckt werden können. Einerseits vermutlich mit hauchdünnen Glasfasern die durch haarfeine Löcher geschoben werden. Auch sind offenbar Durch-die-Wände-guck-Geräte im Einsatz, die wohl mittels Terahertzwellen durch Beton und Stahl gucken, wie Licht durch eine Fensterscheibe. Und wenn die Überwachung nicht entdeckt bzw nicht bewiesen werden kann, dann sind die einzigen einschränkenden Gesetze, die der Physik.
Dass das BKA nun die Story auftischt, man wolle Kameras in Privatwohnungen anbringen, um dort bis zu einem Monat lang zu filmen, erscheint darum als ein Lügenmärchen und dreistes Täuschungsmanöver. Ich bin überrascht, dass nicht ein Geheimdienst sondern eine an Recht und Gesetz gebundene Behörde die Öffentlichkeit belügen darf - und das immer wieder in immer kürzeren Abständen. Was soll man der Polizei noch glauben, wenn die in immer kürzeren Abständen das Publikum an der Nase herumführt? Vor einigen Monaten hat uns das BKA aufgetischt, das Projekt einer automatischen Gesichtserkennung werde eingestellt, weil technisch unausgereift, nicht machbar. Kann und sollte man der Polizei überhaupt noch irgendwas glauben? Wohl eher nicht.


LiDL ist nur eine aktuelle Spitze des Eisberges
Dass Radio und TV nun beim Thema Überwachung mit dem Finger auf LiDL zeigen, ist verlogen, denn diese Medien sind selbst die schlimmsten Spanner, Spitzel, Voyeure, Stalker und Mobber. Die Geheimdienste haben längst an allen Schalthebeln der Macht und der Propaganda ihre Leute installiert und postiert. Was nützen pluralistisch besetzte Rundfunkräte, wenn die wichtigen Positionen in den Funkhäusern und Sendeanstalten von Geheimdienstleuten besetzt sind, die entscheiden wer eingestellt oder aufs Abstellgleis geschoben wird, und welche Beiträge gesendet werden, und wenn das Kriminelle als harmlos getarnt daher kommt.
Allmählich habe ich den Eindruck dass der Glaube, ARD und ZDF machen Sendungen, um das Publikum zu unterhalten und zu informieren, ein naiver Irrglaube war, weil tatsächlich wohl alle Sendungen überwiegend der gezielten Manipulation aller Zuschauer, und als Feedback-Kanäle zum Mobben bestimmter Personen dienen. Hätte man vielleicht auch schon allein denklogisch darauf kommen können, dass diese Massenmedien der wichtigste Machtfaktor in einer Demokratie sind - quasi die Fortsetzung von Militär und Polizei, nur mit anderen Mitteln. Radio und TV als kriminelle Vereinigungen, die straflos bleiben, weil sie Teil des Machtapparates sind.


Listig
Der Geheimdienst der Niederlande hatte für seine Zwecke immerhin mal eine ganze Tarn- und Schein-Partei gegründet. Warum soll dann der deutsche Geheimdienst neben den von ihm aufgebauten Musik-Gruppen, Kabarettisten, Journalisten, Show- und anderen Medienleuten(so kommt man vielleicht auch ohne Proben nach Oben), nicht auch scheinbar kritische Bürger-Initiativen und andere Protestforen selbst betreiben und in harmlose Bahnen lenken.

Und warum nicht linke Pseudo-Terroristen aufbauen, die wie ein Magnet auf die militante linke Szene wirken. Um diese Schein-Terroristen glaubwürdig zu machen, werden sie vielleicht unter Terrorverdacht inhaftiert und nach einiger Zeit wieder freigelassen. Während der Haftzeit besuchen sie tatsächlich womöglich geheimdienstliche Weiterbildungskurse oder spitzeln andere Gefangene aus.


Muxmäuschenstill


"Mux-Männer sind aktive Kämpfer gewesen, gegen Ungeziefer aller Art." Ein Sammler alter DDR-Reklame

Deren Kopfverdrahtung hat Ähnlichkeit mit manchen Ohr verstöpselten suspekten Gestalten, die heute so zahlreich durch das Stadtbild geistern. Wahrscheinlich immer auf der Jagd nach menschlichem Ungeziefer. Auf dass jegliche Systemkritiker muxmäuschenstill werden.


BKA-Projekt Maschinelle Gesichtserkennung: Manipulation durch Desinformation
Vor einigen Monaten hatte das BKA demonstrativ das angebliche Ergebnis eines mehrmonatigen Tests im Mainzer Hauptbahnhof, zur automatischen Gesichtserkennung, verkündet. Nämlich dass der Test angeblich gescheitert sei und das BKA die maschinelle Gesichtserkennung darum nicht einsetzen werde. Aus diversen Gründen erscheint das unglaubhaft. Allein schon das Setting der ganzen Sache erscheint verdächtig. Bekanntlich verläuft die Entwicklung im Computersektor rasend schnell. Und da macht eine Behörde ganz öffentlich einen zeitlich befristeten Test für eine Computersache, die tatsächlich in der Praxis später überwiegend im Geheimen stattfinden würde, mit Kameras, die x-mal kleiner sind, als die Geräte im Mainzer Bahnhof, und nach den Prüfungsmonaten wird dann ganz offiziös und öffentlichkeitswirksam ein Daumen runter für diese Technik verkündet. Das ist etwa so, als würde eine Behörde ein paar Monate lang die Anwendung des Betriebsystems Linux prüfen, und am Ende feststellen, das System habe noch zu viele Fehler, um es zu übernehmen. Vor dem Hintergrund, dass stündlich Weiterentwicklungen für Linux geliefert werden und kompetente Anwender selber mitentwickeln können - erscheint das Prozedere des BKA eher als das Gegenteil dessen was es vorgibt zu sein, nämlich Einlullung und Manipulation des Publikums, mittels Desinformation.
Mitlerweile gibt es auf dem Massenmarkt sogar Fotoapparate für ein-zwei hundert Euro zu kaufen, die automatisch Gesichter erkennen, zwischen alten und jungen Gesichtern unterscheiden können, die Apparate erkennen wenn jemand lächelt und können sogar die vom Anwender eingespeicherten Gesichter seiner Bekannten von unbekannten Gesichtern unterscheiden. LINK
Die Verlautbarungen des BKA fügen sich ein in diese Fassadenwelt der Lügen, Täuschungen, Kulissenschieberei und Scheinwirklichkeiten. Die Kulissenschieber wissen genau, wie sie eine Lüge inszenieren müssen, damit sie sich als Wahrheit in Hirn und Bauch des Publikums einbrennt und deren Wahrnehmung von Wirklichkeit bestimmt.


Kleine "Brotspinne"?


Link


Die Auflösung dieses mobilen Durch-Wände-guck-Apparates wie im Demo-Video zu sehen, ist noch weit von einer intimen Detaildarstellung entfernt. Aber es handelt sich nur um ein tragbares Gerät, und um eines dass auf dem freien Markt angeboten wird, also dessen ganze Leistungsfähigkeit man womöglich erst als Besitzer erfährt, damit potentielle Ziele solcher Observationen nicht per Internet erfahren, auf was sie gefasst sein müssen, und womöglich werden "unterm Tisch" für bestimmte Organisationen wesentlich weiter entwickelte Geräte angeboten.
Es gibt deutliche Anzeichen, dass Geräte hier im Einsatz sind, mit weitaus feinerer Auflösung, sodass Personen und ihr Tun in Wohnungen sehr detailiert beobachtet werden können. Vermutlich erzielt man solche genauen Auflösungen einerseits indem man die vier "Füsse" als mutmassliche Sende-/Empfangs-Module möglichst weit auseinander platziert, beispielsweise in den Ecken eines Raumes von dem aus durch Wand oder Zimmerboden hindurch in einen anderen Raum geblickt werden soll, vielleicht erhöht man auch die Anzahl dieser Sende-/Empfangsmodule. Man scheint in Wohnblöcken bereits Wohnungen derart präpariert zu haben, mit fest eingebauten Sende-/Emfpangseinheiten in Decken und Wänden, sodass man sehr detailierte Einblicke in die Nachbarwohnung nehmen kann, in die dann solche Mieter vermittelt werden, die für die Überwacher interessant sind und dann komplett durchleutet / überwacht werden.


Auge

In der multimedialen Stadtbibliothek


Die Hauptrisiken sind, dass wir immer stärker fremd bestimmt werden und unnormales Verhalten ausgegrenzt wird (oft werden die gesammelten Daten und Bewegungsprofile automatisch auf ungewöhnliches Verhalten gescreent, verhält sich jemand “abweichend”, schlägt das System Alarm). Zudem ist die Rechtssicherheit bedroht, wenn man von einer Software “abgestempelt” werden kann und seine Unschuld mühsam beweisen muss

Er beschreibt, was angeblich nicht eingesetzt wird, obwohl es möglich wäre. So entsteht das luzide Bild einer Welt, in der alle Bausteine griffbereit liegen, aus denen sich in Windeseile der perfekte Überwachungsstaat basteln ließe.


Einerseits zeigt es, wie naiv die einen und skrupellos die anderen Überwacher selbst sind. Andrerseits und hauptsächlich offenbart es wie unvorstellbar leistungsfähig die Technik heute ist, und zeigt die Totalität der Überwachung. Schliesslich lässt es auch erkennen, warum die Überwacher tatsächlich an ihre eigene Weltherrschaft glauben.


Zauberei
Mit ziemlicher Sicherheit kann man wohl davon ausgehen, dass jene Zaubertricks, die nur unter Insidern / Magiern in ihren geschlossenen Zirkeln weitergegeben werden (dürfen), längst von den Geheimdiensten abgeschöpft sind. Man darf darum wohl annehmen, dass womit Uri Geller, David Copperfield und andere ihr Publikum verblüffen, beeindrucken und täuschen, auch von Geheimdiensten angewendet wird. Industrietechnologie und Zauberei scheinen eine unschlagbare Kombination zu sein.
Zauberei und Magie sind demnach der Versuch Einzelner, mit Tricks, wie sie Geheimdienste verwenden um ganze Gesellschaften zu lenken und andere Nationen zu täuschen, im Kleinen wenigstens Zwerchfell und Weltbild eines Publikums zu erschüttern.


FBI

FBI = Female Body Inspector, signalisiert dieser Informatiker.
Darunter fordert er: Die nächste bitte!
Die totale Überwachung des Landes ist nur duch Informatik möglich. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass insbesondere attraktive Frauen das Ziel von Überwachung sind. An zweiter Stelle dann vermutlich Konkurrenten und potentielle Nebenbuhler der Überwacher. Notgeile Informatiker und bewaffnete Polizei-Machos sitzen mit beschleunigter Atmung vor den Beobachtungs-Monitoren und lauschen mit geröteten Ohren den Paarungsgepflogenheiten anderer.


Nicht jede Wand steht auf einer Bühne, nicht jede Faseroptik zeigt nur Licht, nicht jeder Spanner ist auch Kabarettist.

Was interessiert's uns. Man weiss so wenig. Sie würden staunen, was Sie alles nicht wissen, sagt er da Oben.


Ex oriente lux
Im Osten Deutschlands sind an Brennpunkten sogar Mikrofone installiert.
"Das lauschige Nebeneinandersitzen im Park, kann sein, dass das dann auch abgehört wird; oder wenn man in der letzten Busreihe sitzt und meint man sei unbeobachtet mit seinem neuen Flirt, auch das kann abgehört werden.
"
Werner Hülsmann - Deutsche Vereinigung für Datenschutz, neulich im mdr

Da sieht man die vom Staat extra geschaffenen öffentlichen Aufenthaltsplätze mit ganz anderen Augen. Auf öffentliche Kameras muss hingewiesen werden, auf Mikrofone nicht? Und es geht einem nun plötzlich ein Licht auf, warum viele dieser Orte von den Leuten weitgehend gemieden werden.
Vielleicht sollte der Staat Futter oder andere Attraktionen auslegen?

Die Observation und das Belauschen "privater" Hotspots, wie etwa Wartezimmer von Arztpraxen und Anwaltskanzleien, Internet- und andere Cafes und Gastronomiebetriebe, Bibliotheken, Buchhandlungen und so weiter, scheint auch ohne Hinweis erlaubt zu sein.
Prinzip Anaconda: Die "Umarmung" durch Geheimdienste und Polizei wird immer enger.

Und das Radio träufelt uns den Song dazu ins Ohr:
Steh auf, zieh dich an, jetzt sind andre Geister dran. Du bist vom selben Stern, ich kann deinen Herzschlag hörn. Du bist vom selben Stern wie ich, weil dich die gleiche Stimme lenkt und du am gleichen Faden hängst
Textauszug eines Songs der Gruppe Ich+Ich

Oder auch direkt von der Polizei (The Police):
Every breath you take
Every move you make
Every bond you break
Every step you take
Ill be watching you

Every single day
Every word you say
Every game you play
Every night you stay
Ill be watching you



Wer ein reines Gewissen hat, sollte verschlüsseln
Manche sagen, wer seine eMails verschlüsselt, macht neugierige Leute erst recht auf sich aufmerksam. Mag sein, aber während neugierige Privatleute eine gute Verschlüsselung kaum knacken können, ist es Polizeien und Geheimdiensten sicher möglich, den Inhalt der eMails zu lesen. Wer ein reines Gewissen hat, sollte also verschlüsseln, damit nur die richtigen Leute mitlesen können.


Sie nehmen sich was sie wollen und sichern den Staat(us) in der für sie lukrativsten Verfassung






Radio und Fernsehen hören und sehen Dich, auch wenn Du ausschaltest!


Mantra der Beobachtungs-Mafia:
Der Mensch besteht zum grössten Teil aus Wasser!
Darum unterscheiden sich Menschen in ihren Wohnungen und Häusern deutlich von ihrer Umgebung und lassen sich mit speziellen Geräten gut durch Beton und Stahl hindurch beobachten.


"Probleme, Journalisten als "Wasserträger" zu gewinnen, habe der BND nie gehabt.Schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden für den Aufbau des ersten deutschen Auslandsnachrichtendienstes Journalisten rekrutiert.
„Weil Presseleuten immer und überall das Recht zuerkannt wird, zu fragen, geben sie ein unverdächtiges Personal ab für einen geheimen Observationsdienst, zumal sie die Fähigkeit besitzen, verständlich darzustellen und Tatsachen von bloßen Gerüchten zu scheiden. In summa: Man kann gar keine täuschendere Maske erfinden für einen geheimen Erkennungsdienst als ein das Land überziehendes System vermeintlicher Presse-Berichterstatter. Denn die Privilegierung auch noch des letzten von ihnen, die Titulierung 'Zeitungsreporter’ erweisen sich als wahres Sesam-Öffne-Dich selbst dort, wo ein gewöhnlicher Sterblicher niemals Entrée erhielte“,
so Bismarcks Geheimdienstchef Stieber in seinen Memoiren.

Aus der Verlagsinfo zum Buch von Schmidt-Eenboom: Meinungsmache Undercover

Einige Kapitel aus dem INHALTSVERZEICHNIS des o.g. Buches:

Spione und Journalisten - gleiche Brüder, andere Kappen?
Der Journalist als Spion
Nachrichtenfabriken – Rohstoffe aus Pullach
Die achte Großmacht – Hörfunk
An ferne Ufer – Deutsche Welle und Deutschlandfunk
Mit dem Zweiten zielt man besser – Das ZDF
Gute Bücher - der BND als Mäzen
Schlechte Bücher – der BND als Zensor


Da sieht man es doch mit anderen Augen, wenn Radio- und Fernsehleute bei normalen Bürgern am Hörertelefon scheinbar völlig unverfängliche Fragen stellen, und wenn TV-Sendungen systematisch darauf setzen, in den Wohnungen der Bürger zu filmen. Die Wohnung der Bürger wird zur Bühne für Radio und Fernsehen (Wir sehen uns!). Womöglich macht man auf diese Art das, was im Internet über Plattformen wie YouTube und Co gesagt wird, nämlich sie seien eine Fundgrube privater Informationen für Geheimdienste. Als normaler Bürger ahnt man ja gar nicht, was Fachleute aus ein paar scheinbar belanglosen Privatinformationen herausholen können. Und plötzlich versuchen unbekannte Kräfte, die scheinbar alles über einen wissen, bestimmte Verhaltensweisen zu erpressen.

Überraschend haben die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU in den Länderparlamenten sich erst kürzlich für eine angemessene Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender ausgesprochen: Die Sender hätten einen speziellen Auftrag (Hervorhebung von mir), zur politischen Willensbildung und Sicherung der kulturellen Vielfalt. Dazu müssten sie auch finanziell entsprechend ausgestattet werden.
Quelle: NDR ZAPP

Mit "speziellem Auftrag" und "kultureller Vielfalt" meinen die o.g. Politiker offenbar den besonderen Stellenwert des Staatsfunks bei der Dressur der Massen, samt gezielter Repression gegen Systemkritiker nach dem "Kultur"-Prinzip Hundepfeife: Nur der Hund hört den Ton (Mit dem Zweiten zielt man besser). Weil die Vielfalt der Kulturtechniken zur Formung der Massen bei Radio und Fernsehen besonders ausgeprägt ist, haben diese einen speziellen staatlichen Auftrag. Um zu verschleiern, dass Rundfunk und Fernsehen im geheimen Dienst des Staates stehen, wurde die GEZ erfunden, die mit dem Geld der Bürger den nur scheinbar vom Staat unabhängigen Rundfunk finanziert. Tatsächlich ist der sog. öffentlich-rechtliche Rundfunk ein heimlich-unrechtlicher und unheimlich rechthaberischer Rundfunk.

Vielleicht denkt der eine oder die andere, was ist schlecht daran, wenn ein Journalist für den Staat arbeitet, Hauptsache es ist ein deutscher Geheimdienst, und der Mann macht seinen Job gut. Aber das ist nicht das Problem. Problematisch ist, dass diese Leute beruflich als etwas anderes erscheinen, als was sie tatsächlich sind. Wenn Medienleute parteipolitisch, ideologisch oder religiös abhängiger sind, als sie vorgeben zu sein, dann ist das Täuschung. Jedoch keine Täuschung des „Feindes“, wer immer das ist, sondern Täuschung von uns, dem Publikum. Last but not least ist eine der wichtigsten Aufgaben seriöser Journalisten,staatliches Handeln transparent zu machen und damit im Sinne der Öffentlichkeit zu kontrollieren. Journalisten, die vorgeben, diesbezüglich unabhängig zu sein, tatsächlich aber heimlich in staatlichen Diensten stehen, können diese Kontrollfunktion nicht nur nicht leisten, sie blockieren den Platz für einen wirklich seriösen Journalisten und führen das Publikum in die Irre – sind also eine Gefahr für Demokratie und Rechtstaatlichkeit.


Prinzip Hundepfeife: Radio und Fernsehen zielen heimlich auf Einzelpersonen
Bekanntlich werden nicht nur Werbebotschaften sondern auch politische und andere Botschaften immer gezielter an den Mann und die Frau gebracht. Wobei "gezielt" nicht zu verwechseln ist mit "offen" oder "öffentlich erkennbar".
Das heimliche Zielen scheint nun sogar schon soweit zu gehen, dass nicht nur bestimmte Gruppen, sondern sogar Einzelpersonen adressiert werden. Wobei auch das noch nicht weiter verwunderlich oder verwerflich wäre, wenn Daten und Informationen verwendet würden, die allgemein öffentlich sind oder von den Betroffenen bewusst für Dritte freigegeben wurden. Dann wäre es eine Sache der Betroffenen selbst, und der Organisationen, ob sich damit gezielte Ansprache lohnt.
Wenn jedoch die lancierten Informationen abgeschöpfte Privatheiten und Intimitäten aus Grossen Lausch- und Spähangriffen und aus sonstigen Ausforschungen und Bespitzelungen sind (Stalking), dann ist das eine ganz spezielle "Qualität", nämlich perfides Mobbing.
Offensichtlich arbeiten aber auch hier die Geheimdienste und Mainstream-Medien enger zusammen, als gemeinhin angenommen wird. Und offenbar sind Medienleute skrupelloser als ihr freundliches Auftreten in der Öffentlichkeit vermuten lässt.
Wer hat sich nicht schon über manche Absonderlichkeit in Radio und TV gewundert. Da werden teils obskure Wortbeiträge in laufende Musiksendungen gestreut, ohne erkennbaren Sinn und Zusammenhang. Da verwendet eine wortgewandte Moderatorin merkwürdig unpassend erscheinende Begriffe, da grüsst ein Moderator, der schon eine Weile moderiert, vormittags nach 11 Uhr mit einem "Guten Morgen", da werden Quizsendungen gebracht, und niemand fragt nach der Seriosität, also woher die Fragen kommen und wer sie nach welchen Kriterien auswählt, womöglich nach jeweiliger Anti- oder Sympathie für den Anrufer. Da werden scheinbar normale Themen zu eigenartigen Zeiten gesendet oder ohne erkennbaren Grund auffällig oft wiederholt. Oder man fragt sich, warum spielen die grade jetzt diesen Song im Radio. Das sind nur die Symptome, über die das ahnungslosen Publikum sich vielleicht gelegentlich schwach wundert, aber dann schnell wieder vergisst, weil es die Auffälligkeiten nicht zuordnen, nicht aufklären kann. Meiner Erfahrung und Wahrnehmung nach stecken hinter den o.g. Auffälligkeiten aber gezielte Anspielungen, die nur von den gemeinten Zielpersonen als solche erkannt ("gehört") werden können (Prinzip Hundepfeife). Also ein perfides Mobbing, dass nur von den Zielpersonen wahrgenommen werden kann.


Deutsche Journaille: Nicht vierte Gewalt, sondern fünfte Kolonne
In einer trivialen Anrufsendung mit dem Titel Journalisten: Schnüffler oder vierte Gewalt? sagte Leyendecker, in Deutschland sei die Recherchekultur bei Journalisten unterentwickelt., ein Kollege steuerte das Bonmot bei, deutschen Journalisten werde nachgesagt, sie hätten keine Schere, sondern ein Sofa im Kopf. Schön wärs.

Tatsache ist, der Fall vorsätzlicher Körperverletzung eines jungen Patienten durch einen Medizin-Professor, einschliesslich der kriminellen Entnahme gesunder Organteile und Körpergewebe, wurde von mir seinerzeit diversen Medien zur Kenntnis gebracht, nachdem die Staatsanwaltschaft sich als korrupt zeigte, indem sie seriöse Ermittlungen verweigerte.
Es hat jedoch kein Journalist bei mir nachgefragt und wäre damit der journalistischen Selbststilisierung als der vierten Gewalt von Rechtstaatlichkeit und Demokratie gerecht geworden. Wenn ein solches Verbrechen es nicht Wert sein soll, darüber zu berichten, welches dann? Ach ja, man hat mit grossem Wirbel festgestellt, dass der Dativ den Genitiv tötet. Wir sind in Deutschland: dichten und denken als Antwort auf richten und henken.
Aber Journalisten sind in dieser Sache nicht untätig gewesen. Seit Jahren werde ich auch von angeblich seriösen Medienleuten massiv bespitzelt, ausserhalb und innerhalb meiner Wohnung observiert und belauscht, also als Privatmensch und Verbrechensopfer komplett informationell abgeschöpft. Weil diese „investigativen Journalisten“ das aus dem verborgenen Hinterhalt gut geschützt machen können; lassen sie mutig auch gleich die innere Sau raus und stalken und mobben mich noch obendrein.
Diese Journaille will in Charakter, Moral und Stil offenbar mit Hausschweinen und Fruchtfliegen konkurrieren. Journalisten als dressierte Hunde der autoritär Herrschenden, aber stilisieren sich selbst gerne als vierte Gewalt für Demokratie und Rechtstaatlichkeit. Wenn's nicht so lächerlich wäre, müsste man deprimiert sein. Oder umgekehrt. Das können auch Feigenblätter wie Leyendecker nicht kaschieren, die wie ein Wanderpokal in all jenen Sendungen vorgezeigt werden, in denen es um Journalimus in Deutschland geht.

Die fünfte Kolonne des Herrschaftsapparates verhindert tatsächlich keine Skandale, denn das ist nicht gut fürs Geschäft; und Skandale werden oft nicht zeitnah sondern erst im Nachhinein aufgedeckt, wenn neue Machtbalancen das opportun erscheinen lasssen; und es werden auch nur solche Skandale öffentlich gemacht, die das System nicht wirklich ankratzen, sondern Nebenkriegsschauplätze sind, und Personen betreffen, die nicht zum innersten Zirkel gehören.
Auch werden Privatpersonen, die keinerlei Funktionsträger sind, also nur für sich selber stehen, dennoch informationell abgeschöpft, nur weil sie systemkritisch sind. Ein deutlicherer Beweis für die Verfilzung der journalistischen Zunft mit dem Machtapparat ist schwer vorstellbar. Die journalistische Selbststilisierung als vierte Säule für Demokratie und Rechtstaat muss man darum als Werbe-Gag verstehen, und „Säule“ als schwäbischen Diminutiv. Wer die anderen Säue sind, wissen wir ja.

Virtuelle "Beweise"
Als vor einier Zeit der älteste sozialistische Regierungschef der Welt schwer erkrankte und lange nicht in der Öffentlichkeit auftauchte, wurde spekuliert er sei womöglich schon tot. Als dann ein Video von ihm im Krankenbett gezeigt wurde, haben im deutschen Fernsehen Experten analysiert, ob das Video vielleicht gefälscht sei.

Vor einiger Zeit wurde in einem Wissenschaftsmagazin eine Technologie vorgestellt, mit der sich mit der Stimme einer realen aber auch schon verstorbenen Person beliebiger Text sprechen lässt. Ein IT-Experte hat in den letzten Monaten vor dem Krebstot seiner Mutter einige Texte von ihr auf Band sprechen lassen. Anschliessend hatte er ihre aufgezeichnete Stimme in seinen PC eingespeist und die gelesenen Texte in Wort- oder Lautbausteine zerlegt. Details erinner ich nicht mehr. Die technische Raffinesse liegt vermutlich in der realistischen Zusammenfügung der gewünschten Sprachbausteine. Jedenfalls war es dem Experten gelungen, dass sein Computer mit der originalen Stimme seiner mitlerweile verstorbenen Mutter beliebige Texte sprechen konnte. Ob er damit das schriftliche Testament seiner Mutter angefochten hat, wurde nicht gesagt.

Aus dem Film- und Videobereich kennen wir solche realitätsnahen, virtuellen Animationen ja schon länger.

Neben den üblichen Ideen des Missbrauchs, wie etwa dass man einen Staatschef oder wichtigen Wissenschaftler durch eine virtuelle Person ersetzt, die mit der Stimme des toten oder noch lebendenden Originals Wunschtexte zu einer mehr oder weniger offenen Öffentlichkeit spricht, gibt es die wohl viel wahrscheinlichere und vermutlich bereits praktizierte Möglichkeit, bestimmte Entscheidungsträger, wie etwa Richter, Staatsanwällte, Politiker, Ärzte, Polizei heimlich hinter den Kulissen mit vermeintlichen audio-visuellen Tatsachen zu bestimmten Entscheidungen zu beeinflussen - weil es hinter den Kulissen passiert, können die realen Betroffenen nicht gegen einen Betrung intervenieren, weil sie nichts davon erfahren.
Schon mit den bekannten medienpsychologischen Tricks werden vermutlich Entscheidungsträger beeinflusst. Auch wenn illegal erstellte Ton- und Bilddokumente beispielsweise nicht in einem Gerichtsprozess verwendet werden dürfen, so kann doch niemand einen Richter oder Staatsanwalt daran hindern, ihm vorgelegte oder zugespielte Film- und Tonaufzeichnungen zu konsumieren und sich damit ein Urteil zu bilden. Mit dem Nicht-Verwertungsgebot kann er dann in zweierlei Art und Weise umgehen, um das gewünschte Urteil zu bekommen: Wenn die Gegenseite keine Gegenwehr vermuten lässt, also wohl nicht in die nächste Instanz gehen wird, kann der Richter eine unhaltbare Urteilsbegründung schreiben - wen scherts. Er kann aber auch die Gewichtung der be- und der entlastenden Umstände so vornehmen, dass sein auf illegalen Beweismitten beruhendes Urteil gerichtsfest begründet erscheint. Die Öffentlichkeit fragt sich vielleicht, wie das Gericht zu einer solchen verquasten Einschätzung der Sachlage kommen konnte, aber sie kennt eben nicht die geheimen Informationen, die hinter den Kulissen manipulativ verschoben werden. Durch diese Geheimniskrämerei ist dem Betrug durch Polizei und Geheimdienste sogar mit gefälschten Sprach- und Videoaufzeichnungen Tür und Tor geöffnet.
Sicher, was man kann und was man dann wirklich tut, sind zweierlei. Aber vor dem Hintergrund dass Polizei nicht weniger sondern mehr Geheimniskrämerei in Gerichtsprozessen anstrebt, was ihre Beweisbeschaffung angeht, und dass zahlreiche Gerichtsentscheidungen wenig nachvollziehbar sind, und wenn man bedenkt, dass Politiker und Staatsrechtler sich für mehr un-öffentiche Entscheidungs- und Urteilsbefugnisse für die Polizeien wünschen, also quasi eine Entlastung der Gerichte durch Kompetenzerweiterung für Polizei und Geheimdienste, und in Anbetracht immer wieder bekannt werdender schlampiger bis böswillig einseitiger Polizeiarbeitd, dann wird klar, dass die oben genannten Manipulationsmöglichkeiten durch Polizei und Geheimdienste nicht nicht nur potentiell gegeben sind, sondern mutmasslich auch umfassend und ausgiebig benutzt werden, wenn die staatlichen Täter sich vor Entdeckung sicher wähnen.

Wissen ist Macht - private Informationen als Waffe



















Und das Heer der Spanner, Spitzler, Stalker, Voyeure und Mobber, die nicht zum Dunstkreis der CSU gehören, reibt sich seine schmutzigen Hände.

Zwei Gründe gibt es vermutlich, damit Menschen zusammenhalten: Ein gemeinsamer Feind oder eine gemeinsame Beute. Die Jagdwaffen der Gegenwart sind unsichtbare Mikrofone und Kameras; und im Zeitalter des Cocooning wird die Beute bevorzugt in ihrem eigenen Bau erjagt.

Montag, 7. April 2008

Sergeant Peppers Lonely Hearts Club

Geheimdienste haben offenbar eine Affinität zu Neurotikern, Psychotikern, Extremisten, einseitig Hochbegabten, divers Abseitigen, und andere Randgruppen-Angehörigen.
Man denkt bei Geheimdienstlern gemeinhin an coole Typen wie James Bond und dergleichen. Solche gibt es wahrscheinlich auch. Vermutlich sind aber auch reichlich Randgruppenleute eingebunden, die dafür sicher sehr dankbar sind.
Weil Leute, die schon eine bestimmte innere Schlagseite haben und die in besonderer Weise Mängelwesen sind, viel empfänglicher sind für äussere Anreize, als es ausgeglichene Menschen sind, und geschickt eingesetzt kommt ihre Einseitigkeit dem geheimdienstlichen Auftrag schon auf halbem Wege entgegen. Dadurch lassen sie sich viel durchschlagender instrumentalisieren als normale Menschen. Und man hat diese Klientel damit auch gleich von der Strasse weg und eingebunden in einen staatlichen Kontext. Nehmen wir mal als Beispiel eine Frau, die Hass auf Männer, oder Angst vor Männern hat, wahrscheinlich eine extreme Feministin oder Lesbe. Solch eine Frau wird bei einem Auftrag, bei dem sie gegen Männer arbeiten soll, die tatsächlich oder nur angeblich Frauen schlecht behandelt haben, viel verbissener und engagierter ihre Arbeit machen, also beispielsweise eine Frau, die durchaus ein Faible für Männer hat. Womöglich lässt die sich sogar von ihrem geheimdienstlichen Zielobjekt umdrehen. Solch eine Gefahr dürfte bei einer Extrem-Feministin oder Lesbe ausgeschlossen sein. Dieses Prinzip ist sicherlich auf viele andere geheimdienstliche Aufgaben und Bereiche übertragbar.

Warum diese Überlegungen? Weil es einerseits hilft zu verstehen, warum staatliche Stellen unverfroren bestimmte Menschen bis aufs Blut trietzen und piesacken (der Geheimdienst wartet schon und fängt diese Deformierten dann rechtzeitig ab und auf), und es trotz vieler Extrem-Menschen dennoch ziemlich ruhig und beschaulich hier im Lande zugeht, und es die Frage klären hilft, womit (manche/viele) abseitige Menschen sich beschäftigen oder beschäftigt werden, und es erklärt, warum manche geheimdienstliche Aktionen reichlich irre und fanatisch anmuten.